AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Hausmeisterservice, Objektbetreuung, Montage und Kleinreparaturen sowie Webdesign und Website-Pflege.
Stand: 11. Oktober 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Vertragspartner ist Marcel Dzierzawa, handelnd unter Marcels Dienstleistungen / MURXFREI, Bahnhofstraße 34, 92521 Schwarzenfeld, Deutschland. Kontakt: info@murxfrei.de, Telefon +49 1523 3881774.
Diese AGB gelten für neue Verträge mit Privat- und Geschäftskunden über die oben genannten Leistungen, wenn sie vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt werden und ihre Geltung vereinbart wird. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang. Bestehende Verträge werden durch die Veröffentlichung dieser AGB nicht automatisch geändert.
2. Anfrage, Auftrag und Leistungsumfang
Eine Kontaktaufnahme über die Website, per Telefon oder per Nachricht ist zunächst eine unverbindliche Anfrage und löst für sich allein weder einen Auftrag noch eine Gebühr aus. Ein Vertrag entsteht durch die Annahme eines konkreten Angebots oder eine andere ausdrückliche Einigung über den Auftrag.
Art, Umfang, Ausführungsort, Termine und Vergütung werden vor Beginn abgestimmt, möglichst per E-Mail oder in einer Auftragsbestätigung. Für die Dauer der Bindung an ein Angebot ist die dort genannte Frist maßgeblich. Nicht beauftragte Leistungen sind nicht automatisch enthalten.
3. Angebotserstellung: 20 € mit Anrechnung
Die Erstellung eines individuellen, ausgearbeiteten Angebots kostet 20 € als Gesamtpreis einschließlich einer gegebenenfalls anfallenden Umsatzsteuer. Die Gebühr fällt nur an, wenn der Kunde die kostenpflichtige Angebotserstellung nach vorherigem ausdrücklichem Hinweis auf den Preis ausdrücklich beauftragt. Eine bloße Anfrage oder ein erstes Orientierungsgespräch bleibt kostenfrei.
Die Gebühr wird für das vereinbarungsgemäß erstellte und übermittelte Angebot berechnet. Zusätzliche Besichtigungs-, Anfahrts- oder Planungskosten sind nur geschuldet, wenn sie vorher gesondert vereinbart wurden.
Wird der zugehörige Auftrag erteilt, werden die 20 € vollständig auf dessen Vergütung angerechnet. Eine bereits gezahlte Angebotsgebühr wird in der Auftragsrechnung als Gutschrift ausgewiesen. Ohne Auftrag bleibt die vorher vereinbarte Gebühr bestehen, soweit keine gesetzlichen Rückzahlungs- oder Widerrufsrechte entgegenstehen.
4. Preise, Material, Fahrtkosten und Zahlung
Es gelten die vereinbarten Festpreise oder Stundensätze. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich einer gegebenenfalls anfallenden Umsatzsteuer angegeben. Fahrtkosten, Material, Entsorgung, Fremdleistungen und laufende Kosten werden vor der Beauftragung offengelegt und sind nur im vereinbarten Umfang zu zahlen.
Bei Abrechnung nach Zeit werden die ausgeführten Arbeiten und die tatsächlich angefallene Arbeitszeit nachvollziehbar dokumentiert. Zusätzliche Wünsche, Erweiterungen oder absehbare Mehrkosten werden vor ihrer Ausführung mit dem Kunden abgestimmt. Ein Festpreis wird nicht einseitig erhöht.
Rechnungen sind, soweit nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang zu begleichen, frühestens jedoch mit Eintritt der gesetzlichen Fälligkeit. Bei Werkleistungen setzt diese grundsätzlich die Abnahme voraus. Vereinbarte Abschlagszahlungen richten sich nach dem Leistungsstand und den gesetzlichen Vorgaben. Zahlungsverzug, Verzugszinsen sowie Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte richten sich nach dem Gesetz.
5. Termine und Absagen unter 24 Stunden
Bitte teilen Sie eine Absage oder einen Verschiebungswunsch möglichst frühzeitig mit, zum Beispiel per E-Mail oder telefonisch. Geht die Absage spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ein, wird keine Absagepauschale berechnet.
Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor Terminbeginn oder bei Nichterscheinen kann eine Ausfallpauschale berechnet werden. Voraussetzung sind ein vom Kunden zu vertretender Ausfall, ein gesetzlicher Ersatzanspruch und ein konkreter Euro-Betrag, der vor der verbindlichen Terminvereinbarung ausdrücklich vereinbart wurde. Die Pauschale darf den bei vergleichbaren Ausfällen gewöhnlich zu erwartenden Schaden nicht übersteigen. Ohne vorher vereinbarten Betrag wird keine pauschale Absagegebühr erhoben.
Ersparte Aufwendungen und Einnahmen aus einer anderweitigen Nutzung des freigewordenen Termins werden berücksichtigt. Der Kunde darf ausdrücklich nachweisen, dass kein Schaden oder ein geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall entfällt oder vermindert sich die Pauschale entsprechend. Bei einer Verschiebung ohne wirtschaftlichen Ausfall entsteht keine Ausfallpauschale.
Gesetzliche Widerrufs- und Kündigungsrechte bleiben bestehen. Bei einem wirksamen gesetzlichen Widerruf fällt keine Absagepauschale an; ein gesetzlich zulässiger Wertersatz wird gesondert beurteilt. Bereits vertragsgemäß erbrachte Leistungen und gesetzliche Vergütungsansprüche bei einer Auftragskündigung werden getrennt abgerechnet. Derselbe Ausfall wird nicht doppelt berechnet.
6. Zugang, Informationen und Mitwirkung
Der Kunde sorgt im vereinbarten Umfang für den erforderlichen und sicheren Zugang zum Objekt oder zu den benötigten Systemen. Er stellt notwendige Informationen und Unterlagen rechtzeitig bereit und weist auf bekannte Schäden, Leitungsverläufe, Gefahrstoffe oder besondere Sicherheitsanforderungen hin. Die Berechtigung zur Beauftragung der Arbeiten muss vorliegen.
Verhindert ein fehlender Zugang oder eine ausbleibende Mitwirkung die Ausführung, werden die Folgen und ein neuer Ablauf abgestimmt. Kosten für Wartezeit oder eine zusätzliche Anfahrt entstehen nur auf einer vorher vereinbarten oder gesetzlichen Grundlage; ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt. Verzögerungen führen nicht automatisch zu einer pauschalen Zusatzrechnung.
7. Hausmeisterservice und Objektbetreuung
Kontrollgänge, wiederkehrende Aufgaben und Rückmeldungen erfolgen in den vereinbarten Abständen und innerhalb des vereinbarten Umfangs. Eine durchgehende Überwachung, Rufbereitschaft, ein Notdienst, Winterdienst oder eine vorgeschriebene Fachprüfung sind nur enthalten, wenn dies ausdrücklich und rechtlich zulässig beauftragt wurde.
Festgestellte Auffälligkeiten werden dem vereinbarten Ansprechpartner mitgeteilt. Weitergehende Reparaturen und Fremdaufträge werden vorab abgestimmt. Maßnahmen in akuten Gefahrensituationen richten sich nach einer vereinbarten Notfallregelung und den gesetzlichen Vorgaben. Kontrollgänge ersetzen keine gesetzlich erforderlichen Prüfungen durch befugte Fachpersonen.
Übergebene Schlüssel und Zugangsmittel werden dokumentiert, sorgfältig verwahrt und ausschließlich für den Auftrag verwendet. Eine Weitergabe erfolgt nur an dazu berechtigte Personen. Nach Ende der Zusammenarbeit werden sie zurückgegeben; ein Verlust wird unverzüglich mitgeteilt.
8. Montage, Kleinreparaturen und Material
MURXFREI übernimmt nur Arbeiten, die im Rahmen der vorhandenen Qualifikation und der gesetzlichen Berechtigungen ausgeführt werden dürfen. Arbeiten, die einen entsprechend zugelassenen Fachbetrieb erfordern, werden nicht ohne diese Voraussetzungen übernommen. Eine Einbindung anderer Betriebe wird mit dem Kunden abgestimmt.
Bei erkennbaren Risiken, ungeeignetem Material oder unerwarteten Schäden wird der Kunde informiert und das weitere Vorgehen besprochen. Vom Kunden bereitgestellte Bauteile und Materialien müssen für den vereinbarten Zweck geeignet sein. Erkennbare Bedenken werden vor der Verwendung mitgeteilt. Gesetzliche Prüf-, Hinweis-, Mängel- und Haftungspflichten bleiben bestehen.
9. Webdesign, Inhalte und Änderungen
Seitenumfang, Gestaltung, Funktionen, technische Grundlage und vereinbarte Korrekturrunden werden im Angebot beschrieben. Ergänzende Funktionen, zusätzliche Seiten und Änderungen außerhalb dieses Umfangs werden erst nach einer gesonderten Kostenvereinbarung umgesetzt. Die Beseitigung eines Mangels ist keine kostenpflichtige Zusatzänderung.
Der Kunde stellt vereinbarte Texte, Bilder, Logos und Freigaben rechtzeitig bereit und darf diese Inhalte für den vorgesehenen Zweck verwenden. Rechtliche Prüfungen von Marken, Rechtstexten, Werbeaussagen oder Datenschutzanforderungen sind keine Rechtsberatung durch MURXFREI. Vertraglich vereinbarte Pflichten zur korrekten technischen Umsetzung bleiben davon unberührt.
Die Prüfung der Website erfolgt anhand der vereinbarten Funktionen und Darstellungen auf den vereinbarten Geräten und Browsern. Eine bestimmte Suchmaschinenplatzierung, eine bestimmte Besucherzahl oder ein bestimmter Umsatz wird nicht zugesichert. Vereinbarte Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung werden im festgelegten Umfang umgesetzt.
10. Nutzungsrechte und Leistungen Dritter
Soweit nichts anderes vereinbart ist, erhält der Kunde an eigens für ihn erstellten, schutzfähigen Ergebnissen ein einfaches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für den vereinbarten Webauftritt. Der Übergang dieser Rechte steht unter der Bedingung der vollständigen Zahlung der hierfür fälligen Vergütung. Berechtigte gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt. Umfang und Übergabe von Dateien und Zugängen richten sich nach dem Auftrag.
Für fremde Bilder, Schriftarten, Software, Erweiterungen und Open-Source-Bestandteile gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen. Erforderliche Zusatzlizenzen und Kosten werden vor ihrer Verwendung abgestimmt. Rechte an kundeneigenen Inhalten bleiben beim Kunden. Eine Veröffentlichung der Website als Referenz durch MURXFREI bedarf einer gesonderten Zustimmung.
Domain, Hosting und Verträge mit anderen Anbietern sind nur Bestandteil des Auftrags, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Deren Entgelte und Bedingungen werden offengelegt. Die Verantwortung von MURXFREI für eigene vertragliche Leistungen wird durch den Einsatz solcher Anbieter nicht pauschal ausgeschlossen.
11. Abnahme, Mängel und Haftung
Bei Werkleistungen wird dem Kunden nach Fertigstellung Gelegenheit zur Prüfung und Abnahme gegeben. Voraussetzungen und Folgen der Abnahme richten sich nach dem Gesetz; Schweigen allein gilt nicht automatisch als Freigabe.
Bitte melden Sie festgestellte Mängel möglichst zeitnah und mit einer Beschreibung, damit sie geprüft und behoben werden können. Dadurch wird keine zusätzliche Ausschlussfrist geschaffen. Die gesetzlichen Mängelrechte, Verjährungsfristen und Haftungsregeln gelten uneingeschränkt. Das gilt auch für Schäden am Objekt, an übergebenen Schlüsseln oder an betreuten Daten.
12. Laufende Betreuung und Kündigung
Regelmäßige Objektbetreuung oder Website-Pflege wird gesondert beauftragt. Leistungsumfang, Häufigkeit, Reaktionszeiten, Vergütung und gegebenenfalls Datensicherungen werden vereinbart. Ein einmaliger Auftrag enthält keine automatische dauerhafte Pflege oder Überwachung.
Soweit keine andere zulässige Laufzeit vereinbart wurde, laufen Betreuungsverträge auf unbestimmte Zeit und können von beiden Seiten jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Eine ausdrücklich vereinbarte Befristung endet ohne automatische Verlängerung. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen.
Für die Kündigung noch nicht abgeschlossener Werkaufträge gelten die gesetzlichen Regelungen, insbesondere § 648 BGB: Ersparte Aufwendungen und anderweitiger Erwerb sind bei der Ermittlung der Vergütung zu berücksichtigen. Kündigungen können insbesondere per E-Mail erklärt werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
13. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen, etwa bei einem Vertragsschluss ausschließlich per Telefon oder E-Mail, sowie bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Die Frist beträgt grundsätzlich 14 Tage; Beginn und Ausnahmen richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.
Bei solchen Verträgen ist vor Vertragsschluss eine zum konkreten Vertrag passende, gesonderte Widerrufsbelehrung einschließlich Muster-Widerrufsformular bereitzustellen. Dieser AGB-Abschnitt ersetzt diese Unterlagen nicht.
Soll eine Leistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen, ist hierfür eine gesonderte ausdrückliche Erklärung des Verbrauchers und gegebenenfalls eine Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger erforderlich. Ein Termin oder die Zustimmung zu diesen AGB allein ersetzt diese Erklärung nicht. Ein Erlöschen des Widerrufsrechts und ein möglicher Wertersatz setzen die jeweils gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen voraus.
14. Vertraulichkeit, Datenschutz und Schlussbestimmungen
Nicht öffentliche Informationen, Schlüssel, Passwörter und Zugangsdaten werden vertraulich behandelt und nur für die vereinbarte Leistung genutzt. Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag des Kunden erfolgt, wird vor Beginn die erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung geschlossen. Weitere Informationen stehen in der Datenschutzerklärung.
Für den Gerichtsstand gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Sollte eine einzelne AGB-Bestimmung unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften; die übrigen Regelungen bleiben bestehen, soweit gesetzlich vorgesehen. Weitere Anbieterangaben und Informationen zur Verbraucherstreitbeilegung stehen im Impressum.
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